„Pirnaer Initiative gegen Extremismus und für Zivilcourage“

Die Dachmarke „Pirnaer Initiative gegen Extremismus und  für Zivilcourage“ steht als Symbol für die vielfältigen und kontinuierlichen Aktivitäten in und um Pirna zur Stärkung von Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit.

Im Juni 2002 gründete sich unter der Schirmherrschaft von Pirnas damaligem Oberbürgermeister Markus Ulbig die „Pirnaer Initiative gegen Extremismus und für Zivilcourage“. Diese hatte über viele Jahre hinweg einen großen Anteil an der Zurückdrängung von rechtsextremistischen Aktivitäten und setzte wichtige Impulse für ein demokratisches und weltoffenes Pirna. Aus der Initiative entstanden u. a. die Projekte „Markt der Kulturen“ und „Bürgerbriefe“.

2005 mündeten diese Bemühungen in der Gründung der „Steuerungsgruppe Extremismus“. Diese dehnte durch den Schulterschluss von Landrat Geisler, dem ehemaligen Polizeipräsidenten Liebenow und dem damaligen Oberbürgermeister Ulbig die Bemühungen auf das gesamte Kreisgebiet aus. Damit wurde eine neue Qualitätsstufe erreicht, in der die Pirnaer Bemühungen integriert sind. Mit der Stelle des Koordinators gegen Extremismus nimt Pirna auch für die kreisweite Struktur und die Vernetzung der Aktivitäten sowie durch die Unterstützung vielfältiger zivilgesellschaftlicher Projekte, eine besondere Verantwortung wahr.

Projekte wie der „Markt der Kulturen“ und die „Bürgerbriefe“ haben sich weiter entwickelt und sind etabliert unter der Dachmarke „Pirnaer Initiative gegen Extremismus und für Zivilcourage“, gehören aber inzwischen ebenfalls zum Spektrum der kreisweiten Zusammenarbeit.