Projekt „DENKMAL DER GRAUEN BUSSE“ Begleitausstellung

Begleitausstellung im Bürgerbüro des Rathauses zu sehen ...

Am 24. Juni 2010 wurde das „DENKMAL DER GRAUEN BUSSE“, welches an die Nationalsozialistischen Krankenmorde 1940/41 erinnert, in der Pirnaer Innenstadt vor über 200 interessierten Bürgerinnen und Bürgern aufgestellt.

Die Begleitausstellung zum Denkmal konnte bisher in den Räumen der Pirnaer Filiale der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und in der Stadtbibliothek besichtigt werden.

Seit Montag, 6. Dezember ist die Ausstellung nun im Bürgerbüro des Pirnaer Rathauses zu sehen. Oberbürgermeister und Schirmherr Klaus-Peter Hanke: „Die gute Besucherzahl der Ausstellung bestätigt meine Wahrnehmung, dass wir mit dem Projekt des Denkmals auf ein großes Interesse in der Pirnaer Bevölkerung gestoßen sind. Es ist für mich unheimlich wichtig mit solchen Denkanstößen kollektive und regionale Geschichte zu verinnerlichen und aus den Lehren der Zeit zu lernen.“

Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen und kann bis Ende Januar während der Öffnungszeiten kostenfrei besichtigt werden. Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit dem Krankenmord im Nationalsozialismus (Aktion T4 in den Jahren 1940/41). Der zweite Teil der Ausstellung eröffnet dem interessierten Leser weitere Hintergrundinformationen zum Denkmal und dokumentiert die bisherigen Standorte des DENKMALS

Ein Trägerkreis, bestehend aus der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, dem Kuratorium Altstadt Pirna e.V., dem Kuratorium Gedenkstätte Sonnenstein e.V., der Stadtverwaltung Pirna und dem Aktion Zivilcourage e.V., bereitete die Aufstellung des „DENKMALS DER GRAUEN BUSSE“ vor und organisiert ein umfangreiches Rahmenprogramm u. a. mit Vorträgen, Filmen und Lesungen.


Autor: Thomas Gockel, Koordinator gegen Extremismus

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