Ausstellung „Aktenzeichen Unerwünscht“
Austellung „Aktenzeichen Unerwünscht“ vom 1.11.2010 bis zum 30.11.2010 zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros im Pirnaer Rathaus zu sehen.
Ausstellung „Aktenzeichen Unerwünscht“ im Rathaus
Eröffnung am Montag, 1.11.2010, 14:00 Uhr im Bürgerbüro mit OB Hanke
Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke wird am Montag, 1. November 2010, gemeinsam mit dem Pirnaer Verein AKUBIZ e.V. die Ausstellung „Aktenzeichen Unerwünscht“ – Dresdner Musikerschicksale und nationalsozialistische Judenverfolgung 1933 – 1945 im Rathaus eröffnen. Die Exposition ruft ein heutzutage weitgehend vergessenes Kapitel der Dresdner Musikgeschichte ins öffentliche Bewusstsein. Die 131 ausgestellten Dokumente sind das Ergebnis zweijähriger Forschungen der Musikwissenschaftlerin Dr. Agata Schindler und dokumentieren das bemerkenswerte Musikleben innerhalb der Israelischen Religionsgemeinde in Dresden von 1933 bis 1938, welches durch Auftritte von Künstlern aus zahlreichen Städten Deutschlands bereichert wurde. In einem biographischen Teil werden die Bedeutung und die Schicksale einiger in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgter Dresdner Musiker dargestellt und belegt. Außerdem wird an Dutzende in Dresden wirkende Musiker erinnert, die in Konzentrationslagern starben, in einem Versteck den Deportationen entgingen oder die Zeit des Nationalsozialismus unseres Jahrhunderts im Exil überlebten. Die Ausstellung ist vom 1. bis zum 30. November zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros im Pirnaer Rathaus zu sehen.